Musterbestände zum Waldumbau
Musterbestände rund um Durchforstung
Blick in die Kronen
Haben die Bäume erst einmal einen gewissen Durchmesser erreicht und es entstehen verkaufsfähige Holzsortimente, spricht man nicht mehr von Pflege, sondern von einer Durchforstung.
Diese sind haben aber nicht nur wirtschaftlich eine hohe Bedeutung. Mit einer gezielten Durchforstung kann der Waldbesitzer nicht nur die Stabilität seines Bestandes erhalten bzw. sogar erhöhen, er kann damit auch den Verjüngungszeitpunk steuern.
Baumarten wie Fichte, Kiefer und auch Buche, die heute den Hauptteil unserer Wälder ausmachen, kommen besonders im Reinbestand zunehmend an ihre ökologischen Grenzen. Daher ist es wichtig, die Waldbestände möglichst frühzeitig an die sich ändernden Klimabedingungen anzupassen.
Musterbestand aus dem Projekt „Mindelzell wird Klimafit“ – Fichten-Auslesedurchforstung
Ausgangslage
Etwa 50 Jahre altes Fichten-Altholz der Gemeinde Ursberg.
Motivation und Zielsetzung des Waldbesitzers
Zoombild vorhanden
Infotafel zur Durchforstung
Haben die Fichten erst einmal einen bestimmten Durchmesser, wechselt man von der Pflege zur Durchforstung. Auch hier ist es der vorrangige Wunsch standortgerechte Mischbaumarten – wenn vorhanden – zu fördern.
Maßnahmen bis zum heutigen Erscheinungsbild
Zoombild vorhanden
Die nächste Durchforstung steht bald an
Allem voran wurde für eine passende Erschließung durch Rückegassen gesorgt. Die Abstände betragen meist zwischen 25 bis 30 Meter mit einer Breite von 4 Meter. Ohne passende Feinerschließung sind keine bestandesschonenden Maßnahmen möglich – egal welches Ernteverfahren gewählt wird. Hier wurden gezielt stabile und vitale Bäume ausgewählt und durch die Entnahme von 1 bis maximal 2 Bedrängern in ihrem Wuchs gefördert. Um nicht zu viele Bäume auf einmal zu entnehmen (Weniger ist mehr! Dafür öfter.) wählt man nur alle 8 bis 10 Meter einen dieser Auslesebäume.
Die letzte Durchforstung fand 2014 statt.
Die letzte Durchforstung fand 2014 statt.
Zukünftige Maßnahmen
Diese Art der Durchforstung findet alle 5 bis 7 Jahre statt. Über Notwendigkeit und Umfang entscheidet der örtlich zuständige Förster, welcher den Gemeindewald betreut.
Lageplan Mindelzell
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