Alltagskompetenzen – Angebote für Schulen

4 Kinder sitzen an Tischen und halten jeweils Breze, Banane und Papiergesicht in die Höhe

© Christian Schwier – stock.adobe.com

Das Konzept "Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben" des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus (StMUK) zielt darauf ab, Schülerinnen und Schülern zu befähigen, sich im Alltag zurechtzufinden.

Mit unseren Angeboten unterstützen wir Lehrkräfte und Schule fachlich fundiert, das Konzept umzusetzen zu den Themen "gesunde und nachhaltige Ernährung", "bewusstes Handeln im Haushalt“, "Leben und Arbeiten auf dem Bauernhof" sowie zur "Bedeutung des Waldes und seiner nachhaltigen Bewirtschaftung".
Die Angebote greifen Kernthemen der Handlungsfelder von "Alltagskompetenzen - Schule fürs Leben" auf und können lehrplanbezogen ganzjährig und auch im Rahmen der Projektwochen in den Schulen eingesetzt werden.

Meldungen

Rückblick
Grundschullehrkräfte als Botschafterinnen für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln

2 Frauen probieren unterschiedlich farbige Säfte
Wie vermittelte ich Kindern anschaulich, dass auch eine braune Banane noch lecker sein kann und nicht nur meine Zunge beim Genuss von Lebensmitteln beteiligt ist?
Diesen und vielen weiteren Fragen gingen 15 Teilnehmerinnen bei der Schulung der Lernprogramme „Wir sind Lebensmittelfreunde“ und „Sinnesparcours“ im Februar 2025 an der Landwirtschaftsschule Abt. Hauswirtschaft in Memmingen nach. Dabei erhielten sie spannende Eindrücke von den Ernährungsbildungsprojekten .
Nach einem kurzen Überblick über die angebotenen Lernprogramme des AELF, wurde das Lernprogramm "Wir sind Lebensmittelfreunde" unter die Lupe genommen. Hier lernen Grundschulkinder mithilfe der Maskottchen Prinz Köstlich, Hmmbeere und Supersalat den Weg der Lebensmittel vom Feld über die richtige Lagerung bis hin zur Verwertung abgelaufener Produkte kennen.
Kindgerecht gestaltete Praxiseinheiten demonstrierten den Teilnehmerinnen, wie sie Wissen zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln vermitteln können. Grundschulkinder bekommen zum krönenden Abschluss des Lernprogramms den Lebensmittelretter-Führerschein überreicht, der ihnen und ihren Eltern bescheinigt, dass sie nun echte Lebensmittelfreunde geworden sind.

Im letzten Teil der Schulung erfuhren die Lehrkräfte beim „Sinnesparcours“, wie auch das Sehen, Riechen, Fühlen und nicht zuletzt das Hören an der bewussten Wahrnehmung von Lebensmitteln beteiligt sind.
Wie in der Klasse die Schulkinder, begaben sie sich dazu auf eine Entdeckungsreise der Sinne. Die Teilnahme an jeder Station wird dabei mit Aufklebern in einem Feinschmeckerpass dokumentiert.

interessierte Zuhörerinnen vor Powerpoint-Präsentation
Bei der Station „Hören“ wird das Knacken einer frischen Karotte oder das Knuspern beim Beißen in eine frische Semmel vorgespielt. Für die Lehrkräfte - und auch später in den Klassen für die Kinder - wird so der Zusammenhang zwischen Frische und auch dem Reifegrad von Lebensmitteln eindrücklich erlebbar.
Christine Egle vom AELF betonte: „Die Kinder sollen lernen, Lebensmittel wieder bewusster wahrzunehmen, denn Essen ist spannend und soll Spaß machen!“

Aktueller Themenschwerpunkt

Logo und Schriftzug Mission Zero Waste Zeitreise gegen die Lebensmittelverschwendung © KErn

© KErn/Wegesrand

Den Themenschwerpunkt führt unser Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Jugendgruppen und Schulen kostenfrei durch. Das Besondere: gesellschaftlich relevante Themen sind mit interaktiven Methoden verknüpft. Alle zwei Jahre gibt es ein neues, aktualisiertes Materialpaket.
Bis 2027 sensibilisiert das Escape Game "Mission Zero Waste: Zeitreise gegen die Lebensmittelverschwendung" Jugendliche für Lebensmittelverschwendung. Es vermittelt Hintergründe und Lösungen mit Fokus darauf, wie junge Menschen selbst aktiv werden können.

Mission Zero Waste - Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) Externer Link

Weitere Materialien für Lehrkräfte und Schulen

Je nach Thema können Lehrerinnen und Lehrer die Materialien im Unterricht verwenden. Dazu bieten wir Schulungen für Lehrkräfte an. Zu einigen Angeboten stehen auch geschulte externe Referierende zur Verfügung. Gerne gibt unser Amt dazu Auskunft und informiert, ob das jeweilige Angebot in unserer Region zur Verfügung steht. Kosten (außer für das Programm Erlebnis Bauernhof) für diese Referentinnen und Referenten sind von der Schule zu tragen.

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